Am 13. Mai 2024 waren wir beim Engagementkongress NRW in Düsseldorf. Eingeladen zum ersten hybriden Engagementkongress hatten die Staatskanzlei NRW, das Kommunen-Netzwerk und das Netzwerk bürgerschaftliches Engagement NRW. Neben mehreren Foren und Workshops sowie Podiumsgesprächen beschäftigte sich Professorin Martina Wegner (Hochschule München) in ihrem Vortrag mit dem Thema Trends im Engagement in Zeiten gesellschaftlicher Transformation und betonte dabei die Bedeutung der Freiwilligenagenturen als lokale Anlaufstellen für bürgerschaftliches Engagement. Auf einen Markt der Möglichkeiten konnte die lagfa NRW gemeinsam mit den Freiwilligenagenturen aus Bochum und Essen ihre Arbeit präsentieren.
Die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, das Kommunen-Netzwerk: engagiert in NRW und das Netzwerk bürgerschaftliches Engagement NRW (NBE NRW) laden für den 13. Mai 2024 (10:00 bis 16:15 Uhr) zum hybriden Engagementkongress Nordrhein-Westfalen nach Düsseldorf ein.
Mit dem Engagementkongress Nordrhein-Westfalen wird eine Plattform für den landesweiten Erfahrungsaustausch zur lokalen Engagementförderung geschaffen. Er widmet sich in diesem Jahr der Frage „Wie kann bürgerschaftliches Engagement in Zeiten gesellschaftlicher Transformation erfolgreich gestaltet werden?“
Im Mittelpunkt steht der Wissenstransfer aus der Praxis. Anhand von Impulsen, konkreten Praxisbeispielen und interaktiven Workshops wird die aktuelle Situation der lokalen Engagementförderung in Nordrhein-Westfalen diskutiert und Strategien für die Zukunft entwickelt.
Am 20. Februar fand in Rheine ein Bürgergespräch zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement in der Kultur“ statt. Auf dem Podium standen Kulturreferent Jan-Christoph Tonigs, Andrea Hankein (Ministerium für Kultur und Wissenschaft), Bürgermeister Peter Lüttmann und von der lagfa NRW Stephanie Krause.
Am 27. Februar 2024 fand ein Werkstattgespräch der CDU-Landtagsfraktion zum Thema Ehrenamt statt. Bei der dreistündigen Veranstaltung im Landtag NRW waren unter anderem die lagfaNRW-Vorstandstandmitglieder Stephanie Krause und Michael Schüring zu Gast, um auf dem Podium aktuelle Entwicklungen und Perspektiven des ehrenamtlichen Engagements mit den Fraktionsmitgliedern zu diskutieren.
Vier herausragende Projekte wurden am 4. Dezember mit dem Engagementpreis NRW 2023 ausgezeichnet.
Bei der Preisverleihung im Ständehaus K21, Kunstsammlung NRW, übergab Ministerpräsident Hendrik Wüst den Jurypreis an das Projekt „KuKuK, Kunst und Kultur im Köpfchen“ aus Aachen und sagte: „Sechs Millionen Menschen – Ehrenamt tut einer Gesellschaft gut! Daher ist es ein Thema für alle, für das Land Nordrhein-Westfalen.“
Die weiteren Preisträger:
„KulturScheune1a“, Sintfeld Stiftung e.V., Bad Wünnenberg (Kategorie: Sonderpreis der Nordrhein-Westfalen-Stiftung)
„Kulturgut Schrabben Hof in Kirchhundem-Silberg“, MuT Sauerland e.V., Lennestadt (Kategorie: Sonderpreis des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft)
Mit dem Engagementpreis NRW würdigt die Landesregierung in Kooperation mit der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege das freiwillige Engagement. Der Wettbewerb stand in diesem Jahr unter dem Motto „Engagiert für Kunst und Kultur in NRW“. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert.
Foto: Land NRW, Mark HermenauFoto: Land NRW, Mark Hermenau